Frederieke Ruberg, Bernd Dicke
Discgolfer des TuS Iserlohn und vom TV Deilinghofen überzeugen beim Master-C-Turnier in Recklinghausen

Anspruchsvolle Bahnen, wechselnde Windbedingungen und jede Menge gute Laune: Beim Discgolf Master-C-Turnier in Recklinghausen waren am vergangenen Wochenende auch Spielerinnen und Spieler der Flying Foxes und Enterchainer am Start – und konnten am Ende gleich drei Podiumsplätze feiern.
Der Parcours in Recklinghausen hatte es in sich, denn es wurden nur wenige der bekannten Standardbahnen des regulären Parcours gespielt. Die Organisatoren hatten zahlreiche neue Bahnen kreiert, die den Teilnehmenden einiges abverlangten. Eine besondere Herausforderung war beispielsweise eine Bahn mit einem von einem Baum herabhängenden Korb. Auch wenn das Wetter insgesamt besser ausfiel als zunächst vorhergesagt, verlangten die wechselnden Windbedingungen den Discgolfern immer wieder eine teils spontane Anpassung ihrer Würfe ab.

Für einen starken Erfolg sorgte Anja Märtins von den Flying Foxes des TuS Iserlohn. Sie erreichte in der Klasse Damen Master 50 den zweiten Platz. Besonders erfolgreich war Rita Ruberg von den Enterchainern des TV Deilinghofen. In der Klasse Damen Master 60 konnte sie sich in einem spannenden Stechen mit einem weiten Putt am Ende den Turniersieg sichern. Auch Reinhard Ruberg vom TV Deilinghofen durfte sich über einen Podestplatz freuen: Er belegte in der Klasse Master 70 den zweiten Rang und komplettierte damit das erfolgreiche Abschneiden der heimischen Discgolfer.
Auch Frank Märtins zeigte eine solide Leistung, musste sich diesmal allerdings mit einem Platz außerhalb des Podiums zufriedengeben. Insbesondere in der dritten Runde konnte er noch einmal mehrere Plätze gutmachen und damit eine erfolgreiche Aufholjagd starten.
Neben den sportlichen Ergebnissen stand in Recklinghausen auch der Spaß am gemeinsamen Sport im Mittelpunkt. Die Stimmung unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern war bestens, und trotz der anspruchsvollen Bahnen kam der Spaß nicht zu kurz. Für die Siegerinnen und Sieger gab es als besondere Erinnerung jeweils eine Discgolf-Scheibe. Das Turnier in Recklinghausen zeigte einmal mehr, dass beim Discgolf neben präzisen Würfen auch Nervenstärke und taktisches Geschick gefragt sind und man sich auf dem Parcours immer wieder auf wechselnde Wurfbedingungen einstellen muss.

